Hallo alle zusammen!
So jetzt habt ihr hiermit die letzten Ereignisse knapp zusammengefasst, bevor es auf grosse Reise geht. Ab heute Nacht werden wir zwei Monate in Chile und Peru unterwegs sein, d.h. ihr werdet erst wieder ab März mit neuen Bildern und Geschichten versorgt ^^
Um noch auf das Erdbeben in Chile vorgestern zurück zu kommen. Uns ist allen nichts passiert!
Es war so gegen 18 Uhr abends und wir waren alle drei in der Wohnung. Das Beben ging ziemlich lang, so vielleicht eine Minute oder so. Zuerst hat das Grollen angefangen uns alles begann sich zu bewegen. Als erstes von oben nach unten, dann links, rechts und dann im Kreis. Zu Schluss war es wie in einem Boot, das heftig schaukelt. Maya sass in ihrem Bett und hat gelesen. Sie hatte schon ein bisschen Angst und rief immer wieder wann es denn zu Ende sei. Ich fand es üsserst spannend und witzig, es wird einem ja nicht so oft leicht schwindelig wenn man auf dem Fussboden sitzt *g*
Ich musste anfangen zu lachen und hatte wohl so ein breites Grinsen im Gesicht, dass auch Lena über mich lachen musste...
Für die Chilenen war das ganze weniger lustig, sie hatten schon alle etwas Angst und waren ziemlich aufgeregt- klar, wenn man das heftige Beben von Februar letzten Jarhes bedenkt, ist das durchaus verständlich.
In der Nacht gab es noch 3-4 Nachbeben (replicas), die auch alle stärker waren- aber wir sind wie gesagt alle wohl auf und haben das ganze mit Humor getragen- also kein Grund zur Sorge! :P
Ab dem 8. August werde ich ein Jahr in Chile verbringen. Damit der Kontakt zu allen lieben Menschen nicht abbricht, und ich nicht jedem einzeln von meinen Erlebnissen erzählen muss ;) habe ich diesen Blog eingerichtet! Viel Spaß beim Stöbern!
DA BIN ICH !!! *g*
Dienstag, 4. Januar 2011
Montag, 3. Januar 2011
Año nuevo
Año nuevo wir in Chile traditionellerweise genauso wie Weihnachten mit der Familia verbracht- der Familia die wir hier leider nicht haben. Erst ab Mitternacht geht man dann weg in die Disco oder sonst wo feiern.
Jeka, die Freundin, die mit mir zusammen die Fotos mit den Nikolausmützen gemacht hat, hat uns über Silvester zu sich eingeladen, damit wir nicht alleine sind- voll süss!
Abends am 31. Dezember sind wir daher nach Laja gefahren, wo sie uns am Busterminal abgeholt hat.
Der Weg zu ihr nach Hause führte an der Lague vorbei, wo schon das ganze Feuerwerk für die Nacht aufgebaut war. Hier kaufen nicht wie bei uns die Leute einzeln ihre Knallkörper, stattdessen wird das Feuerwerk vom jeweiligen Ort ausgerichtet.
Die “Raketen” sahen aus wie in Backpapier eingeickelte Luftballons und wurden strengstens von meheren Leuten bewacht- samt einem Polizeiaufgebot, das die Strasse absperrte, damit ja keiner den Explosionsgefähtdeten Gut zu nahe kommt……….so verpeilt wie wir waren sind wir natürlich mitten durch die Absperrung durch und mussten uns dann ganz dumm stellen als und die Polizei darauf hinwies dass das Betreten des Weges strengstens verboten sei
Bei Jeka angekommen haben wir das Essen zu ihrer Schwester gebracht- das war um acht Uhr abeds, der Zeitpunkt, zu dem ihr gerade das neue Jahr begrüsst habt. Ich habe hoch in den Himmel geschaut und an euch gedacht…..allerding habe ich ausser Sonne nicht so viel gesehen
Anschliessend haben wir uns geduscht und umgezogen und sind dann wieder zu Ana, Jekas Schwester zurück.
Zusammen mit Cata, Anas Tochter habe ich die Servietten gefaltet und den Tisch gedeckt, ziemlich witzig weil sie ganz stolz darauf war, dass sie die Servietten zum Dreieck falten konnte.
Plötzlich fiel der Srohm aus und alles war dunkel.
”Nicht schon wieder” hiess es nur. Und wie liessen uns erklären, dass das wohl regelmässig jades Jahr an Silvester passiert weil die Leitungen total überlastet sind.
Manchmal funktioniert es nach zwei bis drei Stunden wieder, es kam aber auch schon vor, dass es bis um 15 Uhr am Folgetag keine Elektrizität gibt. :P
Das ganze brachte uns ein romantisches Abendessen bei Kerzenschein ein- total schöne Atmosphäre und ich glaube nächstes Silvester werde ich mit Absicht das Licht ausmachen und bei Kerzenlicht essen
Nach guten 1 ½ Stunden schon ging dann aber das Licht wieder an, was auch gut so war, denn ansonsten hätten wir später natürlich nicht mehr in die Disco gekonnt!
Um kurz vor Mitternacht sind wir dann alle zusammen, das waren Jaka, ihre Eltern, ihre Schwester mit Mann und beiden Kindern, die Mutter von Anas Mann und wir drei, hinauf auf den Cerro, einen Berg direct hinter deren Haus gestiegen.
Von dort aus hatt man einen fantastischen Blick über das Feuerwerk von Laja links und rechts, auf der andern Seite des Flusses das Feuerwerk vom Nachbarort. ( Das von Laja war natürlich schöner )
Nachdem wir uns alle ein “feliz año Nuevo”gewünscht hatten, sind wir zu viert losgezogen zu Jefas Opa, um auch ihm ein gutes nenes Jahr zu wünschen und anschliessend in eine Disco zu gehen.
Es war total witzig und wir haben voll viel getanzt. Vorne hat der DJ dauernd irgendwelche Werbegeschenke wie Kaugummi, Luftschlangen, Perrücken und Sekt verschenkt…..wir hatten eindeutig den “Gringa-Bonus”, dann obwohl alle auf ihn zugestürmt sind und die Hände ausgestreckt haben, hat er sich immer zu uns durchgekämpft und und das Zeugs in die Hand gedrückt
Dann wollte er wissen, ob es heute Nacht ein Geburtstagskind gäbe….Jeka hat voll meine Hand in die Luft gerissen und mich nach vorne gedrückt, woraufhin wir eine zweite Flasche Sekt ergatterten. *g*
Später hat mich noch so n huevon zum Tanzen aufgefordert und wollte meine Nummer haben um mir am nächsten Tag Laja und Umgebung zu zeigen. Der arme hat wohl vergeblich versucht mich zu erreichen, denn mit der falschen Nummer kommt man nicht so weit
Gegen 6 Uhr morgens sind wir dann ins Bett gegangen. Lang konnten wir nicht schlafen, da auf dem Tagesplan ein Ausflug zum Rio stand.
Total “gabud” (eines von Jekas einzigen Wörtern auf deutsch (kaputt)) sind wir wieder aufgestanden und an den Fluss gefahren.
Es war total schön, das Flussbett ist riesig breit, aber nur maximal Knietief, sodass man bis auf die andere Seite waten konnte.
Das haben wir auch gemacht, uns dort hingelegt und nochmal mindestens drei Stunden geschlafen
Erst abends haben wir und dann von Jakas Familie verabschiedet, für das wunderschöne Silvesterfest und die Einladung bedankt und sind anschliessend wieder nach Los Angeles gefahren.
Ach ja, und noch etwas verrücktes: In Chile haben alle in der Silvesternacht gelbe Unterhosen an, auf denen wenn möglich noch "feliz año nuevo" draufsteht. Das ist Brauch und sozusagen Plicht, weil es Glück und vor allem Liebesglück im nächsten Jahr bringt. Allerdings kann man sich die nicht selber kaufen, sondern muss sie geschenkt bekommen. Lena hat von Pao und Paulina eine zu Weihnachten bekommen. Maya und ich mussten ohne ins neue Jahr starten, was bei Jeka zu grossem Entsetzen geführt hat :) wenn sie das gewusst hätte, hätte sie uns auch noch welche geschenkt, meinte sie *g* - unsre linda loca!
Vielleicht schenkt mir ja nächstes Jahr jemand eine?!



























Jeka, die Freundin, die mit mir zusammen die Fotos mit den Nikolausmützen gemacht hat, hat uns über Silvester zu sich eingeladen, damit wir nicht alleine sind- voll süss!
Abends am 31. Dezember sind wir daher nach Laja gefahren, wo sie uns am Busterminal abgeholt hat.
Der Weg zu ihr nach Hause führte an der Lague vorbei, wo schon das ganze Feuerwerk für die Nacht aufgebaut war. Hier kaufen nicht wie bei uns die Leute einzeln ihre Knallkörper, stattdessen wird das Feuerwerk vom jeweiligen Ort ausgerichtet.
Die “Raketen” sahen aus wie in Backpapier eingeickelte Luftballons und wurden strengstens von meheren Leuten bewacht- samt einem Polizeiaufgebot, das die Strasse absperrte, damit ja keiner den Explosionsgefähtdeten Gut zu nahe kommt……….so verpeilt wie wir waren sind wir natürlich mitten durch die Absperrung durch und mussten uns dann ganz dumm stellen als und die Polizei darauf hinwies dass das Betreten des Weges strengstens verboten sei
Bei Jeka angekommen haben wir das Essen zu ihrer Schwester gebracht- das war um acht Uhr abeds, der Zeitpunkt, zu dem ihr gerade das neue Jahr begrüsst habt. Ich habe hoch in den Himmel geschaut und an euch gedacht…..allerding habe ich ausser Sonne nicht so viel gesehen
Anschliessend haben wir uns geduscht und umgezogen und sind dann wieder zu Ana, Jekas Schwester zurück.
Zusammen mit Cata, Anas Tochter habe ich die Servietten gefaltet und den Tisch gedeckt, ziemlich witzig weil sie ganz stolz darauf war, dass sie die Servietten zum Dreieck falten konnte.
Plötzlich fiel der Srohm aus und alles war dunkel.
”Nicht schon wieder” hiess es nur. Und wie liessen uns erklären, dass das wohl regelmässig jades Jahr an Silvester passiert weil die Leitungen total überlastet sind.
Manchmal funktioniert es nach zwei bis drei Stunden wieder, es kam aber auch schon vor, dass es bis um 15 Uhr am Folgetag keine Elektrizität gibt. :P
Das ganze brachte uns ein romantisches Abendessen bei Kerzenschein ein- total schöne Atmosphäre und ich glaube nächstes Silvester werde ich mit Absicht das Licht ausmachen und bei Kerzenlicht essen
Nach guten 1 ½ Stunden schon ging dann aber das Licht wieder an, was auch gut so war, denn ansonsten hätten wir später natürlich nicht mehr in die Disco gekonnt!
Um kurz vor Mitternacht sind wir dann alle zusammen, das waren Jaka, ihre Eltern, ihre Schwester mit Mann und beiden Kindern, die Mutter von Anas Mann und wir drei, hinauf auf den Cerro, einen Berg direct hinter deren Haus gestiegen.
Von dort aus hatt man einen fantastischen Blick über das Feuerwerk von Laja links und rechts, auf der andern Seite des Flusses das Feuerwerk vom Nachbarort. ( Das von Laja war natürlich schöner )
Nachdem wir uns alle ein “feliz año Nuevo”gewünscht hatten, sind wir zu viert losgezogen zu Jefas Opa, um auch ihm ein gutes nenes Jahr zu wünschen und anschliessend in eine Disco zu gehen.
Es war total witzig und wir haben voll viel getanzt. Vorne hat der DJ dauernd irgendwelche Werbegeschenke wie Kaugummi, Luftschlangen, Perrücken und Sekt verschenkt…..wir hatten eindeutig den “Gringa-Bonus”, dann obwohl alle auf ihn zugestürmt sind und die Hände ausgestreckt haben, hat er sich immer zu uns durchgekämpft und und das Zeugs in die Hand gedrückt
Dann wollte er wissen, ob es heute Nacht ein Geburtstagskind gäbe….Jeka hat voll meine Hand in die Luft gerissen und mich nach vorne gedrückt, woraufhin wir eine zweite Flasche Sekt ergatterten. *g*
Später hat mich noch so n huevon zum Tanzen aufgefordert und wollte meine Nummer haben um mir am nächsten Tag Laja und Umgebung zu zeigen. Der arme hat wohl vergeblich versucht mich zu erreichen, denn mit der falschen Nummer kommt man nicht so weit
Gegen 6 Uhr morgens sind wir dann ins Bett gegangen. Lang konnten wir nicht schlafen, da auf dem Tagesplan ein Ausflug zum Rio stand.
Total “gabud” (eines von Jekas einzigen Wörtern auf deutsch (kaputt)) sind wir wieder aufgestanden und an den Fluss gefahren.
Es war total schön, das Flussbett ist riesig breit, aber nur maximal Knietief, sodass man bis auf die andere Seite waten konnte.
Das haben wir auch gemacht, uns dort hingelegt und nochmal mindestens drei Stunden geschlafen
Erst abends haben wir und dann von Jakas Familie verabschiedet, für das wunderschöne Silvesterfest und die Einladung bedankt und sind anschliessend wieder nach Los Angeles gefahren.
Ach ja, und noch etwas verrücktes: In Chile haben alle in der Silvesternacht gelbe Unterhosen an, auf denen wenn möglich noch "feliz año nuevo" draufsteht. Das ist Brauch und sozusagen Plicht, weil es Glück und vor allem Liebesglück im nächsten Jahr bringt. Allerdings kann man sich die nicht selber kaufen, sondern muss sie geschenkt bekommen. Lena hat von Pao und Paulina eine zu Weihnachten bekommen. Maya und ich mussten ohne ins neue Jahr starten, was bei Jeka zu grossem Entsetzen geführt hat :) wenn sie das gewusst hätte, hätte sie uns auch noch welche geschenkt, meinte sie *g* - unsre linda loca!
Vielleicht schenkt mir ja nächstes Jahr jemand eine?!
Sushi machen das ist lustig, Sushi machen das ist schön :)
Vor zwei Wochen kamen wir während Karate mal so drauf zu sprechen ob uns denn Sushi schmecken würde.
Na klar schmeckt uns das! Unser Profe wollte wissen ob wir das selber machen, aber keener von uns hat je vorher Sushi selbst gemacht.
Er würde das immer selber machen meinte er, das sei garnciht so schwer.
Irgendwie kamen wir dann so auf den Deal, dass er und sein major amigo uns zeigen wie man Sushi macht und wir ihnen im Gegenzug beibrigen Apfelstrudel zu backen.
TRATO!
Am 30. Dezember also kamen Manuel (unser Sensei und Pablo) voll bepackt mit Tüten mit Sushireis, Algen, Avokado, Lachs, Krebsfleisch, Sesam, Reisessig, Philadelphia… in unserer Wohnung an- total motiviert uns die Kunst der Röllchen beizubringen
Es war total simple und leicht, dabei kann man total viel variieren und vor allem naschen *g*, sodass es ein richtig gemütlicher, schöner und vor allem leckerer Abend war!
Wenn wir dann im März nach Los Angeles zurück kommen, warden wir dann wohl gemeisam “estudelll” (wie Pablo es ausspricht) backen!



Na klar schmeckt uns das! Unser Profe wollte wissen ob wir das selber machen, aber keener von uns hat je vorher Sushi selbst gemacht.
Er würde das immer selber machen meinte er, das sei garnciht so schwer.
Irgendwie kamen wir dann so auf den Deal, dass er und sein major amigo uns zeigen wie man Sushi macht und wir ihnen im Gegenzug beibrigen Apfelstrudel zu backen.
TRATO!
Am 30. Dezember also kamen Manuel (unser Sensei und Pablo) voll bepackt mit Tüten mit Sushireis, Algen, Avokado, Lachs, Krebsfleisch, Sesam, Reisessig, Philadelphia… in unserer Wohnung an- total motiviert uns die Kunst der Röllchen beizubringen
Es war total simple und leicht, dabei kann man total viel variieren und vor allem naschen *g*, sodass es ein richtig gemütlicher, schöner und vor allem leckerer Abend war!
Wenn wir dann im März nach Los Angeles zurück kommen, warden wir dann wohl gemeisam “estudelll” (wie Pablo es ausspricht) backen!
Feliz Navidad
Unser Weihnachtsfest verlief dieses Jahr mal total anders als gewohnt.
Vormittags mussten wir zwar nicht arbeiten, haben uns aber trotzdem alle in der Schule getroffen, um gemeinsam zu frühstücken (um 12 Uhr mittag ).
Mit dem ganzen Lehrerkollegium hatten wir im Vorraus “amigo secreto” gespielt, oder zu deutsch: gewichtelt.
Nach dem Essen wurden die Geschenke übergeben und anschliessend durften alle nach Hause fahren. Zuvor habe ich noch mit meiner Familie geskypt- ein sehr emotionales Gespräch…es ist einfach komisch das Fest der Liebe ohne seine Lieben zu verbringen. Dennoch tröstet die Gewissheit, dass sie ganz weit weg an einen denken und man irgendwie doch nicht so alleine ist. So kann man wenigstens ein bisschen mit denjenigen mitfühlen, die Weihnachten alleine auf der Strasse oder sons two verbringen. Wir haben schon ein riesen Glück, so wie wir leben!
Naja, also daheim angekommen haben wir zuerst einmal die ganze Wohnung geputzt und unsere “Baum” geschmückt. Es war ganz schlichte Dekoration: Salzteigausstecherlen an rote Geschenkbendel gehängt- aber es sah sehr schön aus wie ich finde.
Um 19 Uhr abends waren wir schliesslich mit Collios an der Deutschen Schule zum Gottesdienst verabredet. Es war jedoch kein richtiger Gottesdiest, weil alles ohne Pfarrer war. Stattdessen wurde die Weihnachtsgeschichte auf Deutsch und Spanisch gelesen und deutsche Weihnachtslieder gesungen. Das war ein bisschen Heimatsgefühl. Am witzigsten fand ich dass wir “Oh Tannenbaum” gesungen haben. Das singt man ja normal nie in der Kirche aber sie ham halt mal alle deutschen Lieder gesammelt, die sie finden konnten *hihi*.
Nach der Messe sind wir zu Carlos nach Hause gefahren, wo wir Cocktail häppchen gegessen haben und ebenfalls wichtelten.
Seine Eltern wollten um 21 Uhr kommen, um gemeinsam zu feiern….gegen 22 Uhr sind sie dann eingetrudelt - CHILLenen eben :P
Wir haben uns dann schon um viertel nach zehn verabschiedet, da es Lena besonders wichtig war an Weihnachten einen richtigen Gottesdienst zu besuchen.
Leider begann dieser schon um 22 Uhr und nicht wie gedacht um 23 Uhr, weshalb wir nur noch den Schluss mitbekamen und daher am 25. Dezember mittags nochmals in die Kirche sind.
Nachts also, nachdem wir wieder in der Wohnung waren, haben auch wir Bescherung gemacht und uns gegenseitig beschenkt. Anschliessend wurde noch Rommee gespielt, geschwätzt und gemütlich beisammen gesessen, bis wir dann so um 2Uhr ins Bett gefallen sind.
Am darauffolgenden Tag haben wir uns mit Pao zusammen getan und sind an den Rio Bio Bio gefahren, so wir gross gerillt haben und ein bisschen im Wasser waren- ein sehr entspannter Weihnachtsfeiertag also.
Der 27 Dezember war richtig richtig heiss, weshalb wir beschlossen haben ebenfalls wieder ans Wasser zu fahren, diesesmal zusamm mit Jaka, einer Freundin, mit der wir dann den “Salto de Laja” (Wasserfall) besuchten, den wir schon kurz nach unserer Ankunft einmal gesehen hatten.
Jaetzt um diese Jahreszeit hat er jeoch nicht einmal mehr die Hälfte an Wasser als in unserer Erinnerung, sodass mal fast bis ganz nach vorne laufen konnte und sich die Leute gebadet haben.
Auch das also ein relaxter Tag. Und dadurch dass wir immer etwas zu tun hatten, war Weihnachten doch nicht so schlimm wie ich im Vorraus befürchtet habe
Weihnachten















Grillen und Salto de Laja














Vormittags mussten wir zwar nicht arbeiten, haben uns aber trotzdem alle in der Schule getroffen, um gemeinsam zu frühstücken (um 12 Uhr mittag ).
Mit dem ganzen Lehrerkollegium hatten wir im Vorraus “amigo secreto” gespielt, oder zu deutsch: gewichtelt.
Nach dem Essen wurden die Geschenke übergeben und anschliessend durften alle nach Hause fahren. Zuvor habe ich noch mit meiner Familie geskypt- ein sehr emotionales Gespräch…es ist einfach komisch das Fest der Liebe ohne seine Lieben zu verbringen. Dennoch tröstet die Gewissheit, dass sie ganz weit weg an einen denken und man irgendwie doch nicht so alleine ist. So kann man wenigstens ein bisschen mit denjenigen mitfühlen, die Weihnachten alleine auf der Strasse oder sons two verbringen. Wir haben schon ein riesen Glück, so wie wir leben!
Naja, also daheim angekommen haben wir zuerst einmal die ganze Wohnung geputzt und unsere “Baum” geschmückt. Es war ganz schlichte Dekoration: Salzteigausstecherlen an rote Geschenkbendel gehängt- aber es sah sehr schön aus wie ich finde.
Um 19 Uhr abends waren wir schliesslich mit Collios an der Deutschen Schule zum Gottesdienst verabredet. Es war jedoch kein richtiger Gottesdiest, weil alles ohne Pfarrer war. Stattdessen wurde die Weihnachtsgeschichte auf Deutsch und Spanisch gelesen und deutsche Weihnachtslieder gesungen. Das war ein bisschen Heimatsgefühl. Am witzigsten fand ich dass wir “Oh Tannenbaum” gesungen haben. Das singt man ja normal nie in der Kirche aber sie ham halt mal alle deutschen Lieder gesammelt, die sie finden konnten *hihi*.
Nach der Messe sind wir zu Carlos nach Hause gefahren, wo wir Cocktail häppchen gegessen haben und ebenfalls wichtelten.
Seine Eltern wollten um 21 Uhr kommen, um gemeinsam zu feiern….gegen 22 Uhr sind sie dann eingetrudelt - CHILLenen eben :P
Wir haben uns dann schon um viertel nach zehn verabschiedet, da es Lena besonders wichtig war an Weihnachten einen richtigen Gottesdienst zu besuchen.
Leider begann dieser schon um 22 Uhr und nicht wie gedacht um 23 Uhr, weshalb wir nur noch den Schluss mitbekamen und daher am 25. Dezember mittags nochmals in die Kirche sind.
Nachts also, nachdem wir wieder in der Wohnung waren, haben auch wir Bescherung gemacht und uns gegenseitig beschenkt. Anschliessend wurde noch Rommee gespielt, geschwätzt und gemütlich beisammen gesessen, bis wir dann so um 2Uhr ins Bett gefallen sind.
Am darauffolgenden Tag haben wir uns mit Pao zusammen getan und sind an den Rio Bio Bio gefahren, so wir gross gerillt haben und ein bisschen im Wasser waren- ein sehr entspannter Weihnachtsfeiertag also.
Der 27 Dezember war richtig richtig heiss, weshalb wir beschlossen haben ebenfalls wieder ans Wasser zu fahren, diesesmal zusamm mit Jaka, einer Freundin, mit der wir dann den “Salto de Laja” (Wasserfall) besuchten, den wir schon kurz nach unserer Ankunft einmal gesehen hatten.
Jaetzt um diese Jahreszeit hat er jeoch nicht einmal mehr die Hälfte an Wasser als in unserer Erinnerung, sodass mal fast bis ganz nach vorne laufen konnte und sich die Leute gebadet haben.
Auch das also ein relaxter Tag. Und dadurch dass wir immer etwas zu tun hatten, war Weihnachten doch nicht so schlimm wie ich im Vorraus befürchtet habe
Weihnachten
Grillen und Salto de Laja
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